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Zusammen durch die Krise – warum wir jetzt zusammenhalten müssen und welche Hilfen es gibt

 Zusammen mehr sein, das gilt besonders in Zeiten der Krise. COVID-19 stellt die Welt auf den Kopf und legt die deutsche Wirtschaft still. Viele Menschen haben Existenzängste, sind überfordert und unsicher wie die Zukunft aussehen wird. Kurzarbeit und finanzielle Soforthilfen von Bund und Ländern können über die ersten Liquiditätsengpässe hinweghelfen. Doch auch ein funktionierendes Netzwerk ist essenziell. Nur zusammen kommen wir durch die Krise!

 

 

Kurzarbeit

Kurzarbeit ist der erste Schritt, um Unternehmen in Zeiten der Coronakrise zu entlasten und Arbeitsplätze zu sichern. Kurzarbeitergeld ist ein Lohnersatz, der für einen vorübergehenden Arbeitsausfalls, vom Staat gezahlt wird. Dieser Lohnersatz entlastet den Arbeitgeber, da ihm die Kosten der Beschäftigung abgenommen werden. Die Maßnahme soll die Kündigung von Arbeitsnehmern vorbeugen. Die Anträge auf Kurzarbeit müssen schriftlich bei der zuständigen Agentur für Arbeit, innerhalb von 3 Monaten, eingereicht werden. Dies kann auch in elektronischer Form erfolgen.

Die Höhe des Kurzarbeitergeldes beträgt im Normalfall 60% des Nettoarbeitsentgeltes und 67% für Arbeitnehmer auf deren Lohnsteuerkarte ein Kinderfreibetrag (min. 0,5) eingetragen ist. Das Geld wird in der Regel für höchstens 12 Monate ausgezahlt. Das Kurzarbeitergeld ist keine langfristige Lösung, sondern ist für die Überbrückung der Krise gedacht.

 

 

Hilfe für Selbstständige und Unternehmen

Gerade Selbstständige und kleine Unternehmen leiden unter der momentanen Lage. Bund und Länder haben Corona-Soforthilfen auf den Weg gebracht um diese Gruppe schnell und unbürokratisch, finanziell zu unterstützen. Für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler gibt es Soforthilfe von bis zu 15.000€ vom Bund. Die Anträge werden über die Bundesländer eingereicht.

In Hamburg gibt es zusätzlich zu der Bundes-Soforthilfe eine Unterstützung von bis zu 30.000€ pro Unternehmen. Im Gegensatz zu der Bundeshilfe, sind hierbei auch Unternehmen mit einer Mitarbeiterzahl von bis zu 250 Arbeitsnehmern inbegriffen. Nähere Informationen und eine genaue Übersicht der Beträge sind auf der Seite der IFB Hamburg zu finden. Die Anträge können bis zum 31. Mai gestellt werden.

In Schleswig-Holstein werden ausschließlich kleine Unternehmen (mit bis zu 10 Mitarbeitern) unterstützt. Man kann bis zu 10.000€ pro Unternehmen zusätzlich zu der Bundessoforthilfe beantragen. Informationen werden auf der Seite der IB.SH veröffentlicht. Dort sind auch elektronisch die Anträge zu finden.

Niedersachen unterstützt Unternehmen mit einer Mitarbeiterzahlt bis zu 49 Beschäftigten und Unternehmen, die jünger als 5 Jahre alt sind. Hier können bis zu 20.000€ beantragt werden. Die Soforthilfe des Bundes kann in Niedersachen nur beantragt werden, wenn ein entsprechender Bedarf begründet wird. Auch hier gibt es Onlineanträge. Weitere Informationen sind auf der NBank nachlesbar.

In NRW, verweisen die Behörden auf die Zuschussprogramme des Bundes. Das Programm wird aufgestockt für Unternehmen mit 10 bis 50 Beschäftigten, durch Soforthilfen in Höhe von bis zu 25.000€. Weitere Informationen sind unter der Seite des Landes zu finden.  Die Anträge gibt es hier.

 

 

So helfen wir uns gegenseitig

Doch die Krise kann uns auch stärker machen, Solidarität und Zusammenhalt fördern. Menschen helfen sich gegenseitig und Initiativen, wie das Nachbarschaftsforum Nebenan.de oder Quarantänehelfen, werden gegründet. Hier werden Einkaufshilfen, Unterstützung der Kinderbetreuung und Spaziergänge mit Hunden, für Menschen die zur Risikogruppe gehören, angeboten.

In Krisenzeiten werden Menschen kreativ und anpassungsfähig. Ein funktionierendes Netzwerk kann nun Gold wert sein. Es wird sich gegenseitig unterstützen, ob in rechtlichen Fragen, zu beruflichen Perspektiven und auch auf sozialer Ebene. Viele Menschen stellt Corona auch psychisch auf die Probe. In einem Netzwerk gibt es für all diese Probleme immer ein offenes Ohr.

Ein Umdenken in Krisenzeiten ist unabdingbar. Viele Menschen befinden sich gerade in Kurzarbeit und können ihrem Job nicht mehr nachkommen. Es ist wichtig, nicht den Kopf in den Sand zu stecken sondern nach Lösungswegen zu suchen. Beispielsweise in der Landwirtschaft fehlen durch Grenzschließungen Erntehelfer. Auf der Plattform Das Land hilft werden Menschen, die einen Job zur Überbrückung suchen, mit Langwirten verbunden.

Beispiele wie diese gibt es diverse. DJs kämpfen nun online für den Erhalt der Clubkultur in Deutschland und sammeln Spenden, lokale Restaurants liefern nach Hause oder verkaufen Gutscheine. Es gibt eine Masse an Möglichkeiten wie sich untereinander geholfen wird und wie man gestärkt aus der Krise gehen kann.

 

 

Social Distance

Doch die wichtigste Nachricht in diesen Tagen: bleibt Zuhause, damit ihr nicht nur eure eigene Gesundheit sichert, sondern auch die der Anderen nicht gefährdet. Soziale Distanz ist wichtig, damit die Zahlen von Infizierten nicht, oder zumindest nicht exponentiell ansteigen (#flatteningthecurve)

Wir geben uns große Mühe euch mit dem Thema jetzt und auch die nächsten Wochen nicht alleine zu lassen und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Bleibt gesund und haltet zusammen!

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