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Seminar

Verhandlungen der Extraklasse:

„Behandle dich selbst wie jemanden, für dessen Wohlergehen du verantwortlich bist“ – Jordan Peterson

Im beruflichen, wie im privaten Leben ist niemand so verantwortlich für unser eigenes Glück und Wohlergehen, wie wir selbst. Die grundlegenden Fähigkeiten und das Bewusstsein zu erlangen, um für sich selbst eintreten zu können, ist daher umso wichtiger. Am 28. September 2019 trafen sich die Teilnehmer des Seminares „Verhandlungen der Extraklasse“, mit dem Ziel eben diese Fähigkeiten kennenzulernen, beziehungsweise auszubauen. In Begleitung der Trainer Natascha Meder und Toni Walther konnten die verschiedenen Facetten von Verhandlungen im Alltag beleuchtet und geübt werden.

 

Wann befinden wir uns in Verhandlungssituationen?

 

Um die Rolle von Verhandlungen im Alltag, sowie deren Relevanz besser zu verstehen, ist es nötig, sich zunächst zu fragen: „Wann befinde ich mich in Verhandlungssituationen?“.
Die Antwort auf diese Frage lautet, dass nahezu täglich Situationen entstehen, in denen man durch geschicktes Verhandeln nicht nur für sich, sondern für alle Beteiligten das bestmögliche Szenario erreichen kann. Die Frage nach dem Abendessen, eine neuen Investition oder der weitere Verlauf eines Projekts auf beruflicher Ebene, verhandelt werden kann überall. Eine Position zu den eigenen Gunsten einzunehmen, erfordert zunächst, sich der eigenen Grenzen bewusst zu werden. Wie weit bin ich bereit zu gehen? Welches Ergebnis möchte ich allermindestens erreichen? Was könnte ein Ergebnisbereich sein, der für alle Beteiligten einen Mehrwert bietet?

 

 

Was sind meine Grenzen?

 

Auf diese Fragen eine Antwort zu haben, ist eine hervorragende Vorbereitung für jede Art von Verhandlung, da sie den Grundstein für den weiteren Verlauf bilden. Eine gute Kenntnis um die eigene Ober- und Untergrenze erlaubt, einen sinnvollen Konsens zu finden. Verhandlungen zielen schließlich gerade im privaten Rahmen keineswegs darauf ab, das größtmögliche Ergebnis für sich selbst zu erreichen, ungeachtet der Verluste anderer Parteien. Das bestmögliche Ergebnis ist im Gegenteil natürlich, zwei Gewinner am Ende einer Verhandlung stehen zu haben, anstelle eines Gewinners auf Kosten eines Verlierers.
Hierzu ist zunächst ein gegenseitiges Verständnis nötig. Falls eine Informationsasymmetrie herrscht, kann dies zum Schaden einer anderen Partei ausgenutzt werden, wodurch eine Verhandlung auf Augenhöhe verhindert wird. Gerade im geschäftlichen Rahmen, etwa bei Preisverhandlungen, kann allerdings nicht immer davon ausgegangen werden, dass die gegenüberstehende Partei darauf abzielt, einen gemeinsamen Konsens zu finden. Sich selbst kompetent im Gespräch zu bewegen und die Grenzen des Gegenübers herauszufinden und mit den eigenen zu kombinieren, ist daher umso wichtiger. Um dies auf lange Sicht zu verbessern und umzusetzen, gibt es verschiedene Methoden.

 

 

Außenwirkung und Vorbereitung

 

Zum einen sollte man sich der eigenen Wirkung bewusst sein. Je nach Kontext kann der Inhalt der Argumente zwar einen großen Teil ausmachen, weitere Faktoren, wie Kleidung, Mimik und Gestik können aber dazu genutzt werden, die eigene Argumentation zu untermauern.
Wie bereits erwähnt, ist es zudem hilfreich, sich eigene Ober- und Untergrenzen zu überlegen und diese einzuhalten, um nicht mit einem nachteiligen Übereinkommen das Gespräch zu verlassen.
Zu guter Letzt, zur langfristigen Verbesserung, kann es helfen, gehaltene Verhandlungen noch einmal durchzugehen, beispielsweise anhand der Mitschriften, um das eigene Verhalten zu prüfen. Dies erlaubt einen überlegteren Ansatz in der nächsten Verhandlung.
Es gilt also einiges zu beachten, wenn das optimale Ergebnis für alle Parteien in einer Verhandlung erreicht werden soll. Die eigenen Interessen nicht zurück zu stellen ist dabei dennoch von hoher Relevanz, denn nur wenn man weiß was man möchte, kann man auch dafür einstehen.

 

„Verhandlungsgespräche sind der beste Weg, um jedes Problem zu lösen. Wir müssen Krieg und Waffen ersetzen durch Verhandlungen und Gespräche“ – Akbar Ganji

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