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All eyes on:
Ilona Potaszkin

Ilona Potaszkin ist eine ambitionierte Powerfrau aus Hamburg. Mit ihrer Zielstrebigkeit und ihrem Optimismus schafft sie alles, was sie sich vornimmt und geht die Dinge mit Mut, Entscheidungsfreude und Voraussicht an. Sie wird uns in diesem Interview mehr über ihr Start-up “Anólia” erzählen und Tipps geben, wie man den Spagat zwischen einem Job und der Selbstständigkeit meistert!

 

Interview

Hallo liebe Ilona! Du hast Deine eigene Marke „ANÓLIA“ gegründet, herzlichen Glückwunsch! Wie hast Du die Gründerzeit bisher wahrgenommen? Was waren Deine größten Learnings und was würdest Du anderen Gründer*innen raten?

Vielen lieben Dank, liebe Michelle. Ich kann es selber manchmal noch gar nicht richtig glauben. An manchen Tagen fühlt es sich immer noch nicht ganz real an.
Dieses Jahr war bisher super intensiv und ich habe viel über mich gelernt und bin über mich hinausgewachsen. Die Gründerzeit war spannend und gleichzeitig auch sehr herausfordernd. Viele Themen waren neu für mich und ich musste mich in allen Themen erst einmal einlesen.Meine größten Learnings: 

– Frage jederzeit nach und frage immer nach Unterstützung und Hilfe. Du wirst erstaunt sein, wie viel Liebe zurückkommt und wie viel Unterstützung du bekommst.
– Vertraue auf dein Bauchgefühl, wenn du dir bei einigen Entscheidungen nicht ganz sicher bist.
– Bleibe dir und deinen Werten immer treu! Immer!
– Es gibt immer ein Plan B oder C, vielleicht auch D.
– Es funktioniert nie alles nach Plan. Ändere den Plan, aber nie das Ziel.  

Das ist einer der wichtigsten Learnings, die ich aus der bisherigen Gründerzeit mitnehme (ich würde sagen ich befinde mich immer noch in der Gründerzeit).
Egal, wie sehr du alles planst und dir zurechtlegst, es kommt meistens immer anders als du erwartest. Immer. Aber es ist wichtig an sich zu glauben und weiterzumachen.

Was ich konkret anderen Gründer*innen raten würde, was ich selber noch lernen musste und auch zum Schluss beherzigt habe, ist einfach zu machen, denn es muss zu Beginn nicht alles perfekt sein. Traue dich einfach. “If you are not embarrassed by the first version of your product, you have launched too late.”

 

Neben ANÓLIA arbeitest Du in einem Start-up als Digital Marketing Managerin. Was fasziniert Dich an diesem Aufgabenbereich?

Ich liebe es mich kreativ ausleben zu können und auch neue Dinge einfach auszuprobieren. Online Marketing und im speziellen Social Media Marketing ist ein super spannender Bereich, der sehr vielfältig ist. Jeden Tag lerne ich etwas dazu und es ist so wertvoll für mich. Der Alltag in einem Start-up ist schnelllebig. Jeden Tag erwarten dich neue Herausforderungen und neue Aufgaben. Das macht das Ganze noch spannender. Ich bin sehr dankbar, dass ich die Chance bekommen habe mich in einem neuen Themengebiet zu beweisen und somit eine neue berufliche Herausforderung annehmen kann.

 

 

Wie sieht Dein Alltag aus und wie meisterst Du den Spagat zwischen Deinem Job und Deiner Selbstständigkeit? Wie schaffst Du es, dass Du Dir selber Pausen einräumen und abschalten kannst – hast Du hier Tipps für die FirstPlace-Mitglieder?

Ich muss zugeben, dass es mir an einigen Tagen besser gelingt als an anderen. Man muss sich zu Beginn an die Doppelbelastung gewöhnen. Es ist nicht leicht, aber man weiß ja wofür man es tut. Ich liebe es einfach täglich für ANÓLIA und an meinen Designs zu arbeiten und es fühlt sich dann auch nicht nach richtiger Arbeit an. Ich versuche mir am Morgen Zeit für mich zu nehmen, in dem ich meditiere, Yoga mache und Podcasts höre, um abzuschalten und entspannt in den Tag zu starten. Die Abende werden momentan sehr spät, desto wichtiger ist mir dann meine Morgenroutine. Was ich noch lernen muss ist, dass man nicht allem gerecht werden kann, weil so viele To do‘s an einem Tag anstehen, das man Abstriche machen muss und einen klaren Fokus setzen muss.
Mein Tipp an andere und auch an mich ist, dass man sich bewusst einen Tag frei nimmt und Zeit für sich hat. Trage dir diesen Termin fest in den Kalender als „Selfcare-Time“ ein. Ansonsten hilft bereits eine kurze 10-minütige Meditation, um einfach mal kurz abzuschalten und sich nur auf die Atmung zu konzentrieren.

 

Welchen Beruf haben sich Deine Eltern für Dich vorgestellt?
 
 
Das ist eine sehr gute Frage, über die ich ein wenig nachdenken muss.
Meine Mama sieht mich in fast allen Berufen. Jedes Mal sagt sie mir, dass wäre doch ein toller Job für dich oder das wäre doch auch was für dich oder das. Direkt nach dem Abitur hat sie mich eher in einem sozialen oder medizinischen Beruf gesehen. Meine Mama findet es einfach großartig, dass ich mich beruflich immer wieder Challenge und mir eine neue Herausforderung suche und immer einen kreativen Weg finde, um mich zu beschäftigen und weiterzuentwickeln.

 

Mit welchen Themen dürfen unsere FirstPlace- Mitglieder auf Dich zukommen?
 
 
Gerne mit allen kreativen Themen. Ich unterstütze andere gerne bei der Gestaltung von unterschiedlichen Designs oder gebe Tipps. Zum Austausch auch zu den Themen Mindfulness und Selflove.
 
 

Was schätzt Du an FirstPlace und was genau begeistert Dich daran? 

Den Austausch mit anderen Mitgliedern schätze ich wirklich sehr. Ich findet es großartig mit unterschiedlichen Persönlichkeiten aus diversen Bereichen in Kontakt zu treten und sich gegenseitig zu supporten. Support ist so unheimlich wichtig.  Besonders gefällt mir der Wissensaustauch. Wenn man eine bestimmte Frage, dann ist das Netzwerk ein hervorragender Ort, um Antworten zu finden.

 

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