+49 (0) 40 468955300 hello@firstplace.hamburg

PORTRÄT

All eyes on:

Hendrik Büchter & Felix Feuerlein

Hendrik Büchter ist Consultant bei Max.Hoch.Zwei in Hamburg und direkt nach seinem Master-Studium in die Unternehmensberatung eingestiegen. Felix Feuerlein ist seit einigen Monaten studienbegleitend im Team dabei und konnte schon einige spannende Praxisfälle erleben – heute berichten die beiden über das Leben & Arbeiten in einer Unternehmensberatung,  ihren Einstieg ins Berufsleben und wie wichtig ein stabiles Netzwerk ist, auf das sich beide verlassen können.

 

 

Interview

1
Wo seht Ihr aktuelle Herausforderungen beim Einstieg in das Berufsleben, bzw. welchen standet Ihr gegenüber?

Hendrik:

Ich denke eine Herausforderung für Studenten/Absolventen ist der Gedanke, man sei fertig ausgebildet, bzw. die Differenz zwischen Studium und Beruf. Ich persönlich habe durch den Berufsalltag wesentlich mehr gelernt als in vielen Vorlesungen. Diese Herausforderung ist aber natürlich gleichzeitig auch positiv zu bewerten, für alle, die sich Sorgen machen, nach dem Studium “nichts konkretes zu können”, das kommt dann mit der Praxis.

Felix:

Bei mir ging es sehr schnell los. Ich hatte erst keine Zeit über die Herausforderungen nachzudenken, sondern musste sie direkt angehen. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich manchmal vor den Aufgaben stand und nicht wusste wie man sie am besten angeht. Die größte Herausforderung stellt für mich der Anfang jeder neuen Aufgabe dar, man muss die erste Spur auf dem Weg zur Lösung finden. 

 

2
Was magst du an den Netzwerktreffen und Seminaren bei FirstPlace?

Hendrik:

In den Seminaren fällt mir immer wieder auf, wie konzentriert und begeistert alle bei der Sache sind, da jeder ein Ziel vor Augen hat. Die Netzwerktreffen zeigen zudem, was für eine übergreifende und familiäre Sympathie im ganzen Netzwerk herrscht. Keine schlechte Kombination.

Felix: 

Die Energie der Menschen, ganz klar. Man kommt hierher und spürt etwas ganz Besonderes. Alle wollen etwas erreichen oder wollen einem helfen etwas zu erreichen. Genug Power, um eine ganze Stadt zu erhellen.

 

3
Was würdet Ihr sagen, sind Probleme und Herausforderungen in Unternehmen, die häufig oder typisch auftreten?

Hendrik:

Die meisten Probleme, denen ich bisher begegnet bin, lassen sich auf die zwischenmenschliche Kommunikation zurückführen. Wenn diese nicht wertschätzend, funktionell und auf den gemeinsamen Nutzen ausgerichtet ist, kann dies schwere Folgeschäden nach sich ziehen. Ich würde auf keinen Fall sagen, dass Kommunikation der alleinige Kern aller Probleme ist, sie spielt aber mindestens eine essenzielle Rolle in der Lösung vieler Situationen. 

Felix: 

Ich habe noch nicht viel Erfahrung, aber als Knackpunkt würde ich Kommunikation und Konfliktbewältigung nennen. Es ist schwierig, wenn Menschen mit verschiedenen Erfahrungen und Einstellungen zusammenkommen und zudem noch unter einem gewissen Stress Aufgaben erledigen sollen. Emotionen sind ein großer Faktor in allen Lebensbereichen, was natürlich verständlich ist. 

 

4
Wo macht da Unternehmensberatung den Unterschied? Woher kommt die Relevanz? Was konntet Ihr bei Max.Hoch.Zwei in diesem Kontext lernen?

Hendrik:

Unternehmensberatung bietet eine Perspektive, die von außen und damit unbefangen an das Ganze herantritt. Zudem sind Berater im besten Falle stets über die “Best Practice”, aktuelle Methoden und die besten Herangehensweisen für spezifische Probleme informiert und können diese anwenden. Im Berufskontext konnte ich lernen, dass rein fachliche Kompetenz aber nicht ausreicht, sondern Empathie und gute Kommunikation auch seitens der Berater eine große Rolle spielen. Die größte Belesenheit hilft nur anteilig, wenn man es am Ende des Tages mit Menschen und nicht mit Fachliteratur zu tun hat.

 

Felix:

Die vorhandenen Probleme überhaupt zu erkennen ist die erste Herausforderung. Als Berater versucht man Abläufe objektiv zu betrachten und Verbesserungspotenziale zu erkennen.
Bei Kommunikationsproblemen kann man beispielsweise als dritte Partei und als Mediator auftreten, was helfen kann, dass jeder wieder aufeinander zugehen kann und Konflikte von der emotionalen- auf die sachliche Ebene zu heben.

 

5
Was war eure beste Erfahrung bei der Zusammenarbeit und was konntet Ihr bisher für euch mitnehmen?

Hendrik:

Ich denke gerade in Zeiten, in denen mal etwas mehr ansteht ist es wertvoll, sich mit jemandem inhaltlich austauschen zu können, oder einfach, um als Team gemeinsam etwas zu bearbeiten und erfolgreich abzuschließen.

Felix:

In stressigen Zeiten ist es gut jemanden zu haben, der vielleicht nochmal eine zweite Meinung abgibt. Man ist manchmal so tief im Thema, dass es nicht alleine möglich ist einen Schritt zurück zu gehen. Da hilft ein Kollege wie Hendrik schon sehr. 

 

6
Ihr habt beide schon Auslandserfahrungen sammeln können. Beeinflussen diese Erfahrungen eure Interaktionen und Wahrnehmung im privaten/beruflichen Alltag?

Felix:

Das ist eine schwierige Frage. Ich wüsste nicht wie ich mich verhalten oder wie ich die Welt wahrnehmen würde, wenn ich nicht im Ausland gewesen wäre. Ich glaube aber, dass ich durch die Erfahrungen offener für das Leben und die Einstellungen anderer geworden bin. Man geht mit der Brille der eigenen Kultur in die Welt und nimmt alles wahr wie man es kennt. Wenn man dann andere Lebensweisen und Kulturen kennenlernt verfärbt sich die Brille, was bedeutet, dass meine Wahrnehmung nicht mehr nur durch meine Herkunft geprägt ist. 

Hendrik:

Ich würde Felix in dem Aspekt der Perspektivenvielfalt zustimmen. Andere Kulturen kennenzulernen hilft, Teile der eigenen zu wertschätzen und andere als verbesserungswürdig zu erkennen. Man verliert die Illusion, die eigene Kultur wäre perfekt, tatsächlich ist es vermutlich keine. Ich selber bin vermutlich mental etwas flexibler und offener für Neues geworden. 

 

7
Was würdet Ihr von euren Zukünftigen Ich´s wissen wollen?

Hendrik:

Nicht besonders viel, ich möchte die Story ja selber erleben, auch wenn es verlockend ist. Ich würde nur wissen wollen ob “alles geklappt hat”. Wenn die Antwort “ja” lautet, würde ich nicht weiter nachfragen, da dann ja alles zu funktionieren scheint. Bei “nein” würde ich möglicherweise Maßnahmen ergreifen, die Antwort für mich zu ändern, sofern das in diesem Szenario möglich ist.

Felix:

Vieles. Manchmal steht man vor riesigen Bergen und weiß gar nicht wie man diese bezwingen soll, aber man schafft es doch. Ich würde gerne wissen, was noch alles auf mich zukommt und wie ich die Herausforderungen meistern werde. Ich bin sehr neugierig wie mein Leben in einigen Jahren aussehen wird. 

 

8
Womit können FirstPlace-Mitglieder auf euch zukommen?

Felix:
Ich bin offen für jedes Gespräch und versuche selbst bei jeder Interaktion zu wachsen. FirstPlace ist für mich ein Ort an dem jeder zu jedem kommen kann, um eine andere Perspektive zu bekommen. Sich über Ansichten und neue Herausforderungen oder Entwicklungen auszutauschen, das ist für mich FirstPlace und damit kann auch jeder auf mich zukommen. 

Hendrik:

Generell natürlich mit allem, von dem sie denken, ich könnte dabei einen Beitrag oder eine Hilfestellung leisten. Ich freue mich immer, die Geschichte von Mitgliedern zu hören und bei Bedarf meinen Teil einfließen zu lassen. Rein fachlich würde ich mich am ehesten zu Gesprächen über verschiedenste Themen, von Statistik, über agile Methoden und die Hobbyküche hinreißen lassen, der Austausch selber ist aber das worauf es mir im Endeffekt ankommt, somit stehe ich prinzipiell für alles offen.

 

Registriere Dich jetzt!

Hallo Team FirstPlace. Ich interessiere mich für eine Mitgliedschaft
und bitte um detaillierte Infos!