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PORTRAIT

All eyes on:
Christopher Hansemann

Chris Hansemann ist ein erfolgreicher Unternehmer aus Bremen, der mit Fleiß, Mut und Durchhaltevermögen den Traum vom eigenen Unternehmen wahr gemacht hat.

Von Chris können wir alle viel lernen und er steht mit seinen Erfahrungen, seiner Expertise und einer großen Portion unternehmerischer Leidenschaft gern mit Rat & Tat den Firstplacern zur Seite.

Die These von „VBA“ (voranbringende Aktivitäten) und „NVBA“ (nicht voranbringende Aktivitäten) ist nur ein Beispiel von vielen smarten Überlegungen, die Chris, auch in seiner Funktion als Speaker, gern mit seinen Zuhörern teilt.

Heute erfahren wir mehr über Chris und seinen Werdegang!

 

Interview

 

Lieber Chris, was waren die Gründe dafür, dich selbstständig zu machen?

Für mich war schon immer die Freiheit ein großes Thema, die man durch die Selbstständigkeit erlangt. Selbstbestimmt zu leben ist sehr wichtig für mich. Ich kann Arbeit und Freizeit besser kombinieren und somit meinen Tag frei gestalten. Dazu kam, dass ich mit einem Freund viel Zeit im Fitnessstudio verbracht habe und wir beide dachten, dass im Fitnessbereich ein großes Verbesserungspotential im Raum Bremen besteht. Das wollten wir angehen und haben deshalb unser eigenes Studio eröffnet.

 

Welchen Hindernissen musstest du dich privat, als auch unternehmerisch, auf deinem Weg zur Selbstständigkeit stellen und wie hast du diese bewältigt?

Während der Gründung musste ich das erste halbe Jahr wieder Zuhause einziehen, da wir uns zu diesem Zeitpunkt kaum Geld auszahlen konnten. Das größte Hindernis war, meinen Lebensunterhalt zu finanzieren. In dieser Zeit musste ich meinen Lebensstil extrem anpassen und hatte wenig Geld zur Verfügung.

Während der Gründungsphase habe ich außerdem gemerkt, wie sich mein Umfeld verändert hat und viele Freunde mit meinem neuen Lebensstil als Selbstständiger nicht sehr viel anfangen konnten. Ich habe durchgehend gearbeitet und hatte für viele Menschen keine Zeit mehr. Einige Dinge blieben auf der Strecke und kamen zu kurz. Mittlerweile hat sich mein Freundeskreis neu definiert und besteht aus Menschen, die mich in meinen Vorhaben unterstützen.

 

Wie bleibst du motiviert bei deiner Arbeit?

Ich stecke mir immer neue Ziele, auf die ich hinarbeite. Ich war schon immer ein Träumer und habe dadurch meine Ziele sehr hochgesteckt. Oftmals wurde mir gesagt, dass diese utopisch sind. Ich habe dennoch weiter gemacht. Auch materielle Dinge nehme ich mir als Ziel, auf die ich hinarbeite.

Diese zu erreichen motiviert mich sehr und ich habe richtig Lust zu arbeiten. Ich weiß meistens ganz genau, dass wenn ich bestimmte Dinge mache, einen bestimmten Ertrag haben wird. Ich habe den Weg vor Augen und weiß, warum ich diesen Weg gehe.

 

Welchen Tipp kannst du Menschen mit auf den Weg geben, die ihr eigenes Unternehmen gründen wollen?

Tue mehr als du für nötig hältst! In der Vergangenheit musste ich immer wieder lernen, dass Aufgaben häufig doch schwieriger waren, als man am Anfang gedacht hätte. Aus diesem Grund stecke ich immer vorab schon mehr Energie in Dinge, die ich erreichen will, damit ich sie am Ende auch wirklich schaffe. Sei dir für nichts zu schade und gib immer Alles und mehr.

 

Was sind die wichtigsten Persönlichkeitsmerkmale, die ein Gründer braucht?

Man braucht Biss, die Möglichkeit und man muss sich selbst motivieren. Viele Gründer haben Schwierigkeiten sich selbst zu motivieren, wenn der Druck von außen fehlt. Ich denke das Wichtigste ist, Prioritäten zu setzen und das Business muss immer an erster Stelle stehen. In meiner Tagesplanung erledige all meine beruflichen Aufgaben zuerst und arbeite so lange, bis ich diese bewältigt habe. Schöne, private Dinge kommen danach. Ich denke, dass ist auch das Hauptkriterium ob man als Gründer erfolgreich ist oder nicht. Wieviel man in seine Ziele investieren will bestimmt, wie erfolgreich man am Ende ist. Die Tipps zum Erfolg sind immer gleich: Biss haben und sich durchkämpfen.

Insgesamt würde ich mich selbst nicht als einen besonders disziplinierten Menschen beschreiben, aber ich weiß, wie ich wichtige Dinge geregelt bekomme. Wenn Probleme auftreten, löse ich sie und versuche das Learning dabei im Auge zu behalten. Ich weiß genau in welchen Situationen ich mich zusammenreißen und disziplinieren muss, beziehungsweise wann es wichtig wird. Um an diesen Punkt zu kommen musste ich aber viele Fehler begehen um aus diesen zu lernen.

 

Welche Tipps hast du für unsere Mitglieder, wenn es in Krisenzeiten mal drunter und drüber geht?

Sehr treffendes Thema zur aktuellen Lage mit der Corona-Krise. Als Gründer geht es immer darum, Entscheidungen zu treffen. Jeden Tag wird man vor neue Herausforderungen gestellt und muss sich für einen Lösungsweg entscheiden. Ich bin ein sehr impulsiver Mensch. Deshalb ist eine Sache, die ich mir angewöhnt habe, nochmal innezuhalten, statt im Effekt eine Entscheidung zu treffen. Ich versuche weniger emotional zu handeln. Außerdem versuche ich mich auf positive Dinge zu fokussieren und auf Dinge, auf die man einen Einfluss hat. Viele investieren Energie in Dinge, worauf sie keinen Einfluss haben. Deshalb frage ich mich immer: habe ich Einfluss auf die Situation und wenn ja, wie kann ich diese in Zukunft verbessern?

In Zeiten von Corona habe ich mir die gleichen Fragen gestellt. Auf die Situation hatte ich keinen Einfluss aber darauf, wie ich mit der Situation umgehe. Wie stelle ich mich auf, um aus dieser Zeit gestärkt herauszugehen?

Ich lege immer den Fokus auf die Bereiche, auf die ich einen Einfluss habe und die ich verbessern kann.

 

Mit welchen Themen dürfen Firstplace Mitglieder auf dich zukommen?

Gerne mit allen Themen. Gerade bei Fragen im Bereich Leadership und wie man Führungsstrukturen aufbaut, kann ich gut helfen. Mit diesen Themen habe ich mich auch beruflich in den vergangenen Jahren verstärkt beschäftigt. Auch zum Thema Routinen schaffen kann man gerne auf mich zukommen. Hier habe ich auch Tipps für den Fitnessbereich.

 

Warum bist du Mitglied unseres Netzwerks geworden?

Zum einen finde ich das Gründerteam super und stehe hinter der Idee. Zum anderen finde ich es gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig ein Netzwerk aufzubauen. Man lernt durch den Austausch mit Menschen sehr viel und man kann aus den Fehlern Anderer lernen. Durch den Austausch habe ich schon häufig eine Abkürzung nehmen können und musste einige Fehler nicht selbst machen.

 

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