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PORTRAIT

All eyes on:
Chris Schleicher

Chris Schleicher ist Gründer des Unternehmens CO2-positiv! und Initiator von “Klimapositiver Mensch”. Privat und beruflich setzt er sich mit dem Thema Nachhaltigkeit intensiv auseinander. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, so viele Unternehmen und Menschen wie möglich dabei zu unterstützen, klimapositiv zu werden und gibt uns einen kleinen Einblick in seine Arbeit.

 

Interview

 

Lieber Chris, was hat dich dazu bewegt CO2-positiv! zu gründen und warum ist dir der Klimaschutz so wichtig?

Ich liebe die Natur und glückliche Menschen. Natur ist auch ohne Menschen schön. Wir Menschen brauchen allerdings eine gesunde Umwelt. Dafür müssen wir das Klima schützen. Mit CO2-positiv! möchte ich meinen Teil dazu beitragen und möglichst viele Unternehmen und Menschen klimapositiv machen.

 

Welchen Tipp würdest du Unternehmern geben, die nachhaltiger arbeiten wollen?

 

Ganzheitlich zu denken, eine neue Strategie zu entwickeln und die dafür notwendige Transformation glaubwürdig zu kommunizieren. Das heißt, als Erstes den Unternehmenszweck zu hinterfragen und das Unternehmensleitbild entsprechend neu auszurichten. Für Automobilkonzerne bedeutet das beispielsweise zu nachhaltigen Mobilitätsdienstleistern zu werden. Ein Zielbild wie INDIVIDUELLE PREMIUM-MOBILITÄT bei Automobilherstellern passt einfach nicht mehr.

 

Ist der Klimaschutz mit profitorientierten Unternehmenspraktiken vereinbar?

 

Theoretisch ja. Ein Unternehmen kann profitgetrieben sein und dennoch alle Klimaschutzanforderungen erfüllen. Mit nachhaltigem Wirtschaften hat das dann aber noch nichts zu tun.

 

Was hältst du persönlich von der Fridays for Future Bewegung in Bezug auf den Klimaschutz?

 

FFF war der nötige Weckruf, den wir alle gebraucht haben. Ich habe allergrößten Respekt vor dem, was Greta und hier in Deutschland auch Luisa und alle Organisatoren der Bewegung geleistet haben. Jetzt gilt es allerdings die nächste Stufe zu erklimmen. Fördern statt nur zu fordern ist jetzt nötig. Jeder einzelne von uns muss ins Handeln kommen. Da sehe ich bei FFF noch viel Potential im Bezug auf die nächste Frage.

 

Wie sieht dein privater CO2-Fußabdruck aus?

 

Sehr viel besser als früher. In den letzten zwei Jahren habe ich sehr viel umgestellt. Ich wohne auf deutlich weniger m² und kaufe so gut wie keine neuen materiellen Dinge mehr. Vor allem meine Ernährung habe ich umgestellt: ca. 80% weniger Fleisch- und Milchprodukte im Vergleich zu früher. Es gibt allerdings auch einen Bereich, für den ich gerne kritisiert werde. Aufs Fliegen verzichte ich nicht. Für mich liegt die Lösung beim Klimaschutz nämlich nicht im Verzicht, sondern in einer Transformation unserer Infrastruktur. Ich hoffe sehr, dass durch Corona klar wird, was es wirtschaftlich und sozial bedeutet, wenn nicht mehr geflogen wird. Und selbstverständlich gleiche ich alle meine CO2-Emissionen durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten aus.

 

Mit welchen Themen dürfen Firstplace Mitglieder auf dich zukommen?

Natürlich immer gerne zum Thema Gesundheit, Bewegung und Co. Aber ich versuche auch immer gerne in anderen Themenbereichen zu helfen. Vielleicht hat das Gegenüber einen anderen Blickwinkel, wodurch sich eine andere Sichtweise ergibt.

 

Aus welchen Gründen bist du Firstplace Mitglied geworden und welchen Mehrwert können wir dir bieten?

Weil wir nur gemeinsam diese Welt zu einer besseren machen können. Dafür brauche ich, und jeder andere auch, ein Netzwerk mit motivierten und smarten Menschen

 

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