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PORTRÄT

All eyes on
 Ester Peter:

 

Ester Peter ist eine echte Heldin (auch wenn sie sich selber nicht so sieht). 2010 gründete sie das erste Tageshospiz für unheilbar kranke Kinder und deren Angehörige. Heute ist der Förderverein „KinderLeben e.V.“ ein ehrenamtlich geführter Hamburger Verein, der Familien in der oft schwersten Zeit ihres Lebens zur Seite steht. Ester und ihr Team organisieren Spendenaktionen, schenken Kraft und Aufmerksamkeit und helfen bei der Trauerarbeit – für so viel Engagement bekam sie 2011 sogar einen Bambi verliehen.

Firstplace fördert soziales Engagement. Uns ist es wichtig, dass unsere Mitglieder nicht nur persönlich wachsen sondern den Blick für ihre Umwelt öffnen und nach unserem Firmenmotto #zusammenmehrsein handeln und denken. Wer Lust hat, ein Ehrenamt auszuüben oder einfach mal eine helfende Hand anbieten möchte, kann sich gern bei uns melden!

 

Interview

1
Ester, wie beurteilst Du das Thema „Ehrenamt“ in Deutschland in unserer geschäftigen (Arbeits-)welt?

Das klassische Ehrenamt hat sich verändert. War es früher ein verlässlicher Tag mit „ehrenamtlichen“ Stunden, so ist es heute schnelllebiger – auf ein kurzzeitiges Projekt bezogen. Die Verlässlichkeit auf einen längeren Zeitraum ist viel weniger geworden. Heute liegt der Fokus auf einem Projekt für eine kurze Zeit, so dass „Mann“ sich auch wieder auf ein neues / anderes Projekt einstellen kann.

2
Was sind Probleme, mit denen ehrenamtliche Projekte heutzutage zu kämpfen haben?

Hauptsächlich das Fundraising / Sponsoring/ Spenden einwerben. Auch ehrenamtliche Projekte müssen bezahlt werden. Strom, Wasser, Telefon, Porto usw. Ebenso den enormen Zeitaufwand für Instagram, Twitter und Co., um die öffentliche Berichterstattung, was wir machen, wie wir es machen und wofür die Spendengelder verwendet werden, auf dem Laufenden zu halten. Auch der Dokumentationsaufwand, sowohl für das Finanzamt, als auch für die Stiftungsanträge usw. ist enorm, leider geht dadurch immer mehr Zeit für die eigentliche Arbeit, wie Familienbetreuung, Ausflüge, Beratung und Besuche im Krankenhaus verloren.
Auch ehrenamtliche Arbeit kostet Geld, Unfall- und Haftpflichtversicherung, Aufwendungsentschädigungen, Fahrtkosten usw.

3
Wie sieht die Zukunft von gemeinnütziger Arbeit aus, bzw. was würde Dir und Vereinen generell am meisten helfen?

Natürlich würde eine gute Werbung helfen, wenn jeder unser Logo und unsere Webseite auf ihre Emails und Homepage Accounts stellen würde, wäre das eine sensationelle Hilfe. Oder bei Facebook, Instagram, Twitter und co. unsere Beiträge liken und teilen würde und unsere Follower werden würde – wäre das eine tolle Hilfe. Das ist für jeden einzelnen ein kleiner Klick – für uns aber von enormer Verbreitung.

4
Was können Personen in karriereorientierten, nicht-ehrenamtlichen Berufen oder Rollen von einem gemeinnützigen Projekt wie „KinderLeben e.V.“ lernen?

Menschen, welche sehr karriereorientiert sind, können bei uns lernen, wie wertvoll das Leben ist … und leider auch wie schnell es vorbei sein kann. Man sollte trotzdem Mensch bleiben. Wenn man seine Tasse Kaffee trinkt einen Moment innen halten. Dankbar und demütig sein. Dass man erfolgreich ist in seinem Beruf und dies sich auch selbst erarbeitet hat, darauf darf und kann man Stolz sein, aber man sollte eben nicht vergessen, dass es anderen Menschen und besonders Kindern oft nicht so gut geht. Oft haben auch unsere betroffenen Kinder Hunger und es sind nicht genügend Lebensmittel da. Bildung ist ein großes Problem, oft werden die Mütter von den Krankenkassen und Behörden nicht richtig beraten. Sie wissen oft gar nicht was ihnen zusteht oder trauen sich ja gar nicht einen Widerspruch einzulegen.

Sie können lernen, dankbar für ihren Partner zu sein, egal ob er nun die Zahncremetube zudreht oder nicht.
Die Menschen können bei uns lernen, dass das Leben schön ist, dass man nicht auf andere neidisch sein soll. Und dass hinter jedem Menschen eine Geschichte steht – die man aber auch nicht immer sieht.

Man kann lernen hilfsbereiter zu sein und dass man sich hier nichts dabei abbricht.

5
Mit welchen Themen dürfen unsere Mitglieder auf dich zukommen?

Eure Mitglieder dürfen gerne mit neuen Ideen auf uns zukommen, mit Vorschlägen, Hilfe und auch über den einen oder anderen Vortrag würden wir uns hier bei KinderLeben sehr freuen. Vielleicht dürfte ich auch in den einzelnen Firmen KinderLeben e.V. vorstellen.

Sie dürfen aber auch selbst gerne um Rat und Hilfe fragen – alles wird natürlich unter Verschwiegenheit behandelt.

6
Welchen Mehrwert kann Firstplace dir bieten? Warum bist du bei uns dabei?

Ich bin bei Euch dabei, weil ich Max schon seit vielen vielen Jahren kenne. Ich bin von Euch beeindruckt, in welcher Geschwindigkeit und Professionalität ihr arbeitet. Beeindruckt, wie ihr Eure Ideen entwickelt und umsetzt. Wie ihr die Menschen erreicht und das in sooo jungen Jahren.

Ich habe keine Erwartungen an Firstplace – ich bin einfach sehr dankbar, dass es Euch gibt und alleine schon das Angebot, das ihr für uns was machen wollt ist großartig. Dafür Danke ich Euch von ganzem Herzen.

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