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“When everything seems to be going against you, remember that the airplane takes off against the wind, not with it.” – Henry Ford, founder of Ford Motor Company

 

Ein Unternehmen zu gründen ist eine anspruchsvolle, komplizierte und zeitintensive Aufgabe, die nicht zuletzt ein hohes Maß an purer Leidenschaft für die Idee erfordert. Dennoch scheint das Wort „Start-up“ seit einiger Zeit in jedermanns Mund zu sein und Jungunternehmer tauchen in großer Zahl auf, um die Welt mit ihrer Idee zu verändern (habt ihr schon die neusten Folgen „Die Höhle der Löwen“ geschaut?).

Doch was braucht es eigentlich, um zu Gründen und das im besten Fall auch erfolgreich? Reicht die bloße Idee? Brauche ich ein Team oder viel Startkapital? Am 22. August hatten die Firstplace-Mitglieder die großartige Gelegenheit die Expertin fürs Gründen, Frau Doreen Hotze, beim „Talk on Thursdays“ erleben zu dürfen. Doreen Hotze ist die stellvertretende Geschäftsführerin der Handelskammer Hamburg und Leiterin des Gründungszentrums und hat somit direkte Einblicke in die Gründerszene, sowie umfangreiches Expertenwissen.

Die Relevanz des Themas „Gründung“ heutzutage wird relevant, wenn man sich konkrete Zahlen anschaut: Allein im Jahre 2018 gab es in Hamburg ca. 17.000 Neugründungen. Von dieser großen Zahl bleibt langfristig allerdings nur ein kleiner Anteil bestehen: Mehr als 80 Prozent scheitern innerhalb der ersten 3 Jahre, in den folgenden Jahren steigt diese Zahl noch weiter.

Doch woran liegt es, dass so viele Jungunternehmer, die von ihrer Idee überzeugt genug sind, um den Schritt in die finanzielle Unabhängigkeit zu wagen, nicht das große Ziel erreichen? Die Gründungsbedingungen in Deutschland sind in manchen Aspekten nachteiliger als in anderen Ländern, wie etwa die Wertschätzung neuer Produkte, in anderen, wie zum Beispiel der Existenz von Förderprogrammen, jedoch sehr vorteilig. Eine Schuldzuweisung gegenüber den Umständen ist also höchstens limitiert möglich.

Hauptprobleme scheinen tatsächlich Faktoren wie fehlendes Startkapital, Angst vor dem Scheitern, fehlende wirtschaftliche Kenntnisse, zu positive Einschätzung des Marktes oder eine Unterschätzung der bürokratischen Anteile zu sein. Natürlich gibt es diverse , auch persönliche, mögliche Gründe, doch läge der Hauptanteil bei den oben genannten Gründen, so Hotze.

Wie also kann der Junggründer von heute dennoch seine, im besten Fall innovative, Idee umsetzen und auf den Markt bringen?

Zunächst einmal sollte die Idee, welche die Grundlage für das Produkt und die Unternehmensvision bildet, von allen Seiten und mit der Hilfe von Experten beleuchtet werden. Ist ein ausreichender Markt vorhanden? Welche Ressourcen brauche ich? Wieviel Kapital ist am Anfang nötig und wie möchte ich mein Produkt / Dienstleistung bekanntmachen?

Durch die hohe Angebotsbreite, die heutzutage auf dem Markt herrscht, hat der Endkonsument den Luxus, aus einer großen Zahl von Angeboten auswählen zu können. Es reicht also nicht bloß, eine Lösung für ein Problem zu bieten, wenn es 50 gleichwertige Lösungen gibt. Es gilt, eine Lösung anzubieten, die einzigartig wie begehrenswert ist und die am besten nur man selber anbietet. Kurzum: Der Kunde wird zuverlässig kaufen, wenn er „in Flammen steht und wir Wasser anbieten können.“

Stehen die Idee und der Plan zur Umsetzung fest, kann es mit allen weiteren Schritten vorangehen. An dieser Stelle ist die Handelskammer der richtige Ansprechpartner. Der Gründungsservice der Handelskammer Hamburg bietet Beratung, Informationen und Veranstaltungen jeglicher Form für Gründer. Dies beinhaltet unter anderem eine Prüfung des Business-Plans, eine Beratung zur Wahl der passenden Firmierung, Rechtsauskünfte, Fördermittelberatung, sowie vieles mehr. Auf den Veranstaltungen kann sich über konkrete Themen informiert werden und ein Netzwerk aufgebaut werden – ein weiterer wichtiger Faktor beim Gründen.

Personen, die der Überzeugung sind, eine innovative und relevante Idee zu haben, sollten also nicht aufgrund der Komplexität verzagen. Mit der richtigen Hilfe und ausreichend Einsatzbereitschaft steht dem Traum vom eigenen Unternehmen unterm Strich nur wenig im Wege. Trau Dich!

Gerade bei der Gründung zählt: “Alles geben, nur nicht auf!”

 

Wir bei Firstplace bieten Gründern und allen Interessierten ein tolles Netzwerk mit vielen hilfreichen Anlaufstellen, Partnern und natürlich engagierten Mitgliedern, die sich, getreu unserem Firmenmotto, gerne unterstützen und sich über gemeinsame Erfolge freuen.

#zusammenmehrsein

 

Unten aufgeführt finden sich zwei Anlaufstellen für engagierte Gründer in spé, über die sich diverse Informationen, Kontakte und Beratungsstellen finden lassen, die alle Fragen rund um die Selbstständigkeit kompetent behandeln.

 

https://welcome.hamburg.de/selbststaendigkeit/5650208/kontakte-und-beratungsstellen/

https://www.hk24.de/produktmarken/beratung-service/unternehmensgruendung/erste-schritte-selbstaendigkeit/gruenderservice-handelskammer-hamburg/3158342